News - Waaaahnsinswochenende GMO 2009 print

Sonntag, den 31. Mai 2009 um 02:00 Uhr von Andreas Rauschenbach

Herrenturnier Samstag
 
Nachdem die Veranstalter die Absage von 3 Teams hinnehmen mussten, jedoch nicht mit 13 Teams spielen wollten, fiel die ganze Veranstaltung aus. Ach nein. Sowas würden die Grünen Machinen nicht tun. Stattdessen wurde flugs noch ein eigenes Team nachnomniert, das wenigstens mit 14 Mannschaften gespielt werden konnte. In drei Staffeln und über eine Zwischenrunde ging es rund am Dommitzscher Strand, wo extra 160t Sand für das gigantische Beachevent gewechselt wurden. Doch der Einzug in die Zwischenrunde war nicht allen Teams vergönnt. So blieben die Hoffnungen des King of The Beach im Team Hehde/Müller ebenso auf der Strecke wie bei Schauder/Hollnecker. Auch das bunte Team Enge/Kanoye, positiver Farbtupfer des Turniertages, konnte zwar die Herzen, nicht jedoch die Spiele gewinnen. Lediglich Schulze/Schulze hielten die Grün-Weiße Fahne in der Zwischenrunde hoch. Immerhin bis ins kleine Finale. Dort trafen sie auf die Dübener Reichenbach/Hellwig, die, zwar ohne Steaks, dafür aber mit Zigaretten vom Veranstalter versorgt, ein hartes Duell forderten. Nach einem sehr sehenswerten kleinen Finale errangen sich die Lokalmatadoren letztlich verdient den dritten Rang. Das Finale zwischen den Titelverteidigern Drescher/Gonschorek und Halbfinalisten Stoll/schubert wurde eine sehr einseitige Begegnung. Nie gelang es den beiden letztjährigen Ersten an die Leistung des Tages anzuknüpfen und so siegten Stoll/Schubert fast im ohne zu Schwitzen. "Es tut mir leid, das es so ein schwaches Finale war", schätze Sascha Drescher seine Leistung ein. Kein Thema Sascha, der Dommitzscher Sand hat schon andere Opfer gefordet. Zum Beispiel das Siegerteam, wie im Bild oben zu sehen ist. Stoll/Schubert waren von der herzlichen Ehrung quasi überwältigt und traten mit knirschenden Zähnen und Sand in der Ritze die Heimreise an.

Mixedturnier Sonntag
 
Deutlich schöner präsentierte sich das Wetter am Sonntag. Dies beweist wohl eines, dass der Wettergott ein MANN ist. Denn was passiert bei warmen Wetter, liebe Beachkollegen, mit den Damen der Mixedteams? Rrrrichtig! Es war also nur folgerichtig, dass den 16 Teams die nordsächsische Sonne entgegenlachte. Der Spielmodus sagt, dass aus den 4 Vorrundenstaffeln in die Viertelfinals übergeleitet wird. So hat jedes Team zumindest 3 Spiele, auch die weitgereisten aus Borna oder Chemnitz. Während sich bereits in den Vorrunden heimliche Favoriten abzeichneten, gab es auch emotionale, tränenbewährte Momente. Hach, ist so ein Mixedturnier aber auch nervenzerreissend. Und eine Zerreiosprobe für so manche Beziehung. Während Teams wie Eilenberger/Hollnecker zwar fürs Auge einiges zu bieten hatten, kurze Damenpants und Sixpack, spielerisch aber nicht punkten konnten, gab es aus Dommitzscher Sicht ein erfreuliches Weiterkommen des Familiendreamteams aus Vater und Tochter Enge. Ähnlich dem Männerturnier, wurde auch im Mixed diverse Träume vom Sieg im Dommitzscher Sand beerdigt. Teaas wie Furchner/Thriemer, Bensch/Thiele oder Müller/Breitbarth hatten Durchaus Finalpotential. Immerhin haben Weidner/Schauder als Lokalmatadoren den Einzug ins kleine Finale geschafft, sind dort aber an den stark Aufspielenden Schneider/Kropp gescheitert. Das Finale, das übrigens von den Volleyballwaisen bereits nach den ersten Vorrundenspielen in dieser Zusammensetzung vorhergesagt worden war, hieß Arndt/Heym gegen Kloß/Hertel. Auch dieses Finale wurde nach der Regenpause zu einer einseitigen Angelegenheit. Die Klasse von Heym und die wieselflinke Abwehr von Arndt waren Garanten für den Sieg. Kloß Hertel mussten sich also im Finale das erste mal an diesem Tag geschlagen geben. Auch für das Mixedsiegerteam gab es eine warme, eine spezielle Dommitzscher Siegerehrung, wie oben schön zu sehen ist.

Fazit:

Es waren zwei geile Tage mit geilem Volleyball, geilen Sponsoren (Fleischerei Bachmann das Essen, Firma Enge und Sohn die Pokale, Firma CTST die Sachpreise), geilen Typen, geilem Wetter, geiler Mugge, geilem Sand und viel Spaß. Danke liebe LE-Beachtour und zurück zu Rausche, in die Sendezentrale. Viel Spaß auch, bei den anderen Stationen, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.

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